• Die Kinder des Hofi-Parlaments trafen sich vier Mal mit Bewohnenden des Alterszentrums Sandbühl.
    Alters- und Pflegeheime,  Erlebtes

    Auf die Palme gehört ein Baumhaus: So planen Jung und Alt gemeinsam die Grüne Mitte der Stadt

    Die Kinder des Hofi-Parlaments trafen sich vier Mal mit Bewohnenden des Alterszentrums Sandbühl. Kinder der Schlieremer Schule Hofacker durften mit Senioren des Alterszentrums Sandbühl Gestaltungspläne für die Grüne Mitte der Stadt erarbeitet. Das Projekt wurde von Pro Juventute lanciert, um bei der Umgestaltung auf die Bedürfnisse von Jung und Alt eingehen zu können. Gleich vier Stadträte waren gestern anwesend, als Kinder der Schlieremer Schule Hofacker ihre Pläne für die Gestaltung der Grünen Mitte der Stadt präsentierten. Die Mädchen und Jungen des Hofi-Parlaments hatten sie in mehreren Treffen mit Seniorinnen und Senioren des Alterszentrums Sandbühl erarbeitet. Konkret ging es darum, den Aussenbereich des dereinstigen Alterszentrums Wohnen und Alter am Bach beim…

  • Seit Anfang Juni haben die Altersheime ihre Besuchsregeln gelockert, mancherorts sind sie aber immer noch strikt. Laurent Gillieron / Keystone
    Alters- und Pflegeheime,  Erlebtes

    Ex-Chef der Stadtzürcher Alterszentren findet generelle Maskenpflicht nach einem Ausflug «schikanös»

    Die Altersheime hätten eigentlich viel Spielraum bei der Umsetzung der kantonalen Corona-Regeln. Aber sie nutzen ihn nicht. Das ärgert Angehörige – und Ueli Schwarzmann, den ehemaligen Direktor der Stadtzürcher Alterszentren. Der bald 90-jährige Jean Gut lebt in einem Altersheim an der Zürcher Goldküste. Früher war er Brückenbauer, nun arbeitet er an einem Manuskript über seine Erfahrungen als Bauingenieur. Sein Schwiegersohn Andreas Schlegel erfasst den Text im Computer. Bis Mitte März besuchte Jean Gut ihn jeweils zu Hause, um gemeinsam am Manuskript zu arbeiten. Dann kam das von der kantonalen Gesundheitsdirektion verordnete Besuchs- und Ausgehverbot für Heimbewohnerinnen und -bewohner. Anfang Juni wurde das Verbot gelockert. Besuche sind nun wieder erlaubt, aber…

  • Alters- und Pflegeheime,  Erlebtes

    Wir können Corona … noch nicht

    „Die Menschen in den Heimen sind Gefangene“: So war der bewegende Gastbeitrag des Ex-Chefs des Zürcher Amts für Justizvollzug im Tages-Anzeiger vom 26. Mai überschrieben, der seine alte Mutter besuchte. Diesen hatte ich gelesen, ebenso die am 27. Mai folgende klagende Replik der ärztlichen Direktorin der Stadtzürcher Pflegezentren. Die beiden Berichte wurden ergänzt mit der beschämenden Antwort der Zürcher Gesundheitsdirektion, die das Besuchsverbot in Alters- und Pflegeheimen verteidigte. Und zwar so: „61 Prozent der 128 Personen, die bis zum Montagabend in Zürich im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben sind, lebten in einem Alters- oder Pflegeheim. Es ist deshalb notwendig und sinnvoll, diese Bewohnerinnen und Bewohner besonders zu schützen.“ Die Artikel…

  • Foto Copyright bei Raymond Stark
    Alters- und Pflegeheime,  Erlebtes

    Coronavirus: Weitere Lockerungen in Alters- und Pflegeheimen im Kanton Zürich

    Aufgrund der verbesserten Pandemie-Lage sind ab 8. Juni 2020 weitere Lockerungen in Alters- und Pflegeheimen möglich. Die Heime sollen ihren Bewohnenden mit einem Schutzkonzept möglichst viel Freiheit einräumen, ohne sie einer vermeidbaren Gefahr der Ansteckung durch das Coronavirus auszusetzen. Dieses Vorgehen wurde gemeinsam mit den Heimverbänden Curaviva ZH und Senesuisse sowie dem Gemeindepräsidentenverband (GPV) festgelegt. Um die Bewohnenden und Mitarbeitenden der Alters- und Pflegeheime im Kanton Zürich zu schützen sowie die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, erliess die Gesundheitsdirektion Mitte März 2020 ein Besuchs- und Ausgangsverbot in den Heimen. Während das Besuchsverbot am 30. April sowie das Ausgangsverbot am 20. Mai bereits gelockert wurden, sind per 8. Juni 2020 in…

  • Es gebe nichts Schöneres, als Menschen zu beobachten, sagt Altersheimbewohnerin Helena Suter. Karin Hofer / NZZ
    Alters- und Pflegeheime,  Erlebtes

    «Ich fühle mich wie eingemauert» – für die Corona-Risikogruppe ist die Rückkehr zur Normalität noch weit

    Bis ein Impfstoff bereitsteht, könnte es noch lange dauern. Wie gehen Angehörige der Risikogruppe mit dieser düsteren Perspektive um? Gut besuchte Gartenrestaurants, spielende Kinder, volle Wanderwege: Die Schweiz taut allmählich aus der Corona-Starre auf. Doch für jene Menschen, die der Risikogruppe angehören, ist der Weg zur Normalität noch weit. Sie müssen sich weiterhin besonders schützen und soziale Kontakte meiden, bis ein wirksamer Impfstoff vorhanden ist. Und das kann noch dauern. Wie lebt es sich mit dieser Perspektive? Wir haben Helena Suter getroffen, die sich im Altersheim eingeengt fühlt und von einem Besuch im Brockenhaus träumt. Wir haben mit Nationalrat Mauro Tuena gesprochen, der wegen seines Diabetes den Kontakt zur Bevölkerung…

  • Knapp 500 Rosen hat die Spitäler fmi AG an ihre Mitarbeitenden verschenkt.
    Erlebtes

    Rosen als Dankeschön

    Am 12. Mai feierten Millionen Pflegefachpersonen auf der ganzen Welt den internationalen Tag der Pflege. Das Gesundheitsunternehmen im Berner Oberland hat den Tag zum Anlass genommen, um ihren Mitarbeitenden in Pflegeberufen mit einer Rose für ihren unermüdlichen Einsatz, das Engagement und die wichtige Arbeit während 365 Tagen im Jahr und 24 Stunden am Tag zu danken. Heute sind die Gänge all ihrer Betriebe farbig geschmückt, und es dufte «blumig frisch», schreibt die Spitäler fmi AG. Denn anlässlich des Tags der Pflege übergibt sie am heutigen Dienstag allen Mitarbeitenden und Auszubildenden mit einer Funktion oder einem Abschluss in der Pflege eine Rose. Wie das Unternehmen mitteilt, waren insgesamt 13 Vasen mit…

  • Anne Battegay (Violine) und François Robin (Violoncello) erfreuen die Bewohnerschaft der Siedlung Riedhof in Höngg mit einem Innenhofkonzert. Christoph Ruckstuhl / NZZ
    Alters- und Pflegeheime,  Erlebtes

    Konzertieren mit Sicherheitsabstand: Geige und Cello erklingen, und der heimische Balkon wird zur Loge

    Hat da jemand gesagt, das Kulturleben verkrieche sich zurzeit im Netz? Da hilft nur eins: Frisch gestrichen! Ein Musikduo spielt in Innenhöfen und Treppenhäusern von Zürcher Wohnsiedlungen auf. Die Kultur, so scheint es, hat sich hier und dort verschreckt ins weltweite Netz zurückgezogen, fast wie ins Schneckenhaus. Doch wer hinhört und -sieht, vernimmt ihre Lebenszeichen auch in diesen seltsamen Wochen mitten im Alltag. Mitglieder des Zürcher Tonhalle-Orchesters etwa halten seit Mitte April Ständchen vor den Fenstern der Zürcher Alterszentren, die Violinistin Debora Vonwiller musiziert in Aussenanlagen von Alterswohnungen. Den Funken springen lassen Noch einige Wochen früher lancierten Anne Battegay an der Violine und François Robin am Violoncello ihre Aktion: Seit…

  • Dont't panic
    Erlebtes

    Aufruf – dringend!

    Dieses Virus beschäftigt uns ja alle und mit grossem Interesse lesen wir jeden Tag sämtliche Mitteilungen, Prognosen, Statistiken, wissenschaftliche Berichte und was es alles sonst noch gibt zu diesem Thema. Ich verstehe ja auch, dass man sich Sorgen macht, verunsichert ist, ja sogar manchmal Angst bekommt vor dieser unsichtbaren Gefahr… aber was ich bis heute nicht verstehe, ist dieser WC-Papier-Hype!! Was um alles in der Welt bringt Menschen dazu, tonnenweise WV-Papier nach Hause zu schleppen? In meiner Fantasie stelle ich mir vor, wie das ist, wenn die ganze Wohnung voller Rollen ist – in der Mitte noch ein schmaler Gang und rechts und links türmen sich WC-Papier-Berge! Vielleicht denken die…

  • Erlebtes

    Genesene Corona-Patientin: «Das wichtigste ist, die Übertragungswege zu unterbrechen»

    Sie haben eine Covid-19-Erkrankung durchgemacht. Welche Symptome hatten Sie zu Beginn? Susan Danubio-Hugelshofer: Am Dienstag vor zwei Wochen ging es los. Erst dachte ich, es ist der Heuschnupfen. Meine Nase ist gelaufen und meine Augen haben gebrannt. Dann habe ich jedoch auch noch den Geschmacks- und Geruchssinn verloren, da wurde ich stutzig. Da ich in der Pflege arbeite, wollte ich mich testen lassen, um auf der sicheren Seite zu sein. Gleichzeitig bin ich natürlich Zuhause geblieben. Fünf Tage nach den ersten Symptomen hatte ich dann das Testresultat: Positiv. Und blieben die Symptome auch während den vergangenen zwei Wochen so mild? Ich fühlte mich leicht angeschlagen und müde, hatte Kopfschmerzen. Aber…