• Andrea Maurer, Fachfrau Gesundheit im Alterszentrum Kastels, zeigt die von der Medifilm AG angelieferte Medikamentenpackung.
    Alters- und Pflegeheime

    System der Medikament-Bereitstellung in Grenchen: «Es bewährt sich jeden Tag»

    Andrea Maurer, Fachfrau Gesundheit im Alterszentrum Kastels, zeigt die von der Medifilm AG angelieferte Medikamentenpackung. Ein Blick zurück: Vor etwas mehr als anderthalb Jahren hat der Stiftungsrat der Alterszentren Grenchen Kastels und Weinberg beschlossen, bei der Medikation ihrer Bewohnerinnen und Bewohner einen neuen Weg einzuschlagen. Statt dass die Bewohner die Medikamente über den Arzt beziehen und der Pflegedienst sie einzeln bereitstellt, kommen diese jetzt für jeden Bewohnenden in Plastikfoliensäcklein, beschriftet mit den Daten des Patienten und dem Inhalt. Damit will man nicht nur wirtschaftlicher arbeiten und Kosten senken, sondern auch die Sicherheit für die Bewohnerinnen und Bewohner erhöhen. Zu diesem Zweck lagerte man das Medikamentensystem an die Coop Vitality Apotheke…

  • Das Personal in Spitälern und Heimen braucht mehr als Lippenbekenntnisse: Bundesrat Alain Berset telefoniert in einer Besucherbox mit einer Bewohnerin in einem Zürcher Altersheim.
    Alters- und Pflegeheime

    Die Bewährungsprobe kommt noch

    Die Schweiz hat in der Krise Gemeinsinn bewiesen. Auch künftig ist Solidarität gefragt: Systemrelevante Arbeitskräfte – mehrheitlich Frauen – müssen finanziell bessergestellt werden. Der Innenminister zieht Bilanz. Das Personal in Spitälern und Heimen braucht mehr als Lippenbekenntnisse: Bundesrat Alain Berset telefoniert in einer Besucherbox mit einer Bewohnerin in einem Zürcher Altersheim.Foto: Ennio Leanza (Keystone) Unser Alltag fühlt sich gleichzeitig vertraut und doch fremd an. Gelockert, aber noch nicht locker. Trottoirs und Strassen sind fast so belebt wie vor der Krise, Schulen sind endlich wieder offen, die Wirtschaft nimmt wieder Fahrt auf. Aber die Gefahr eines Rückfalls bleibt präsent, die Vorbereitungen für eine mögliche zweite Welle laufen. Das Virus ist noch…

  • Alters- und Pflegeheime

    In Zuger Heimen und Spitälern sind Besuche wieder möglich

    Dank der erfreulichen Entwicklung der Corona-Fallzahlen sind im Kanton Zug seit anfangs Mai Besuche in Pflegeheimen und Spitälern unter Einhaltung von Schutzkonzepten möglich. Per 10. Juni hat die Gesundheitsdirektion nun das generelle Besuchsverbot für Pflegeheime und Spitäler im Kanton Zug formell aufgehoben. (haz) Mitte März hat die Gesundheitsdirektion ein generelles Besuchsverbot für alle Spitäler, Kliniken und Pflegeheime des Kantons erlassen, um die Mitarbeitenden und Bewohnenden dieser Insti-tutionen vor dem Coronavirus zu schützen. Nach einer ersten Lockerung Mitte Mai hebt die Gesundheitsdirektion laut Medienmitteilung dieses generelle Besuchsverbot jetzt in Absprache mit der Curaviva und den Spitälern formell auf. Die Verantwortlichkeit für die Ausarbeitung der Besuchsregeln liegt bei den jeweiligen Institutionen. Der Schutz…

  • Das Altersheim Schinznach.
    Alters- und Pflegeheime

    Altersheim sucht wegen Corona freiwillige Helfer

    Das Altersheim Schinznach. Das Alters- und Pflegeheim Schenkenbergertal in Schinznach-Dorf sucht Freiwillige. Wegen der Coronakrise haben viele Fahrerinnen und Fahrer, die jeweils die Heimbewohner zu externen Terminen chauffieren, ihre Arbeit eingestellt. Die meisten der 13 freiwilligen Fahrerinnen und Fahrer sind 65 Jahre oder älter. Zwei neue Fahrer, darunter solche auf Stellensuche, sind bereits in die Bresche gesprungen und fahren die Heimbewohner zum Coiffeur oder zum Arzt. Durchschnittlich fünf Fahrten sind pro Woche zu absolvieren, sagt Administratorin Cassandra von Mentlen. Damit die Fahrer und Heimbewohner gut geschützt sind, müssen sie für die Fahrt einen Mundschutz tragen, zudem ist gute Hygiene mit Hilfe von Desinfektionsmitteln vorgeschrieben. Der Abstand kann ebenfalls eingehalten werden.…

  • So könnte der bergseitige Teil der Überbauung Tödi dereinst aussehen. Für diesen Teil ist die Baugenehmigung noch nicht gesprochen.
    Alters- und Pflegeheime

    Neues Quartier im Horgner Oberdorf ist einen Schritt weiter

    Es ist eines von Horgens Grossprojekten: das neue Zentrum Tödi oberhalb des Bahnhofs Oberdorf. Dort, wo heute das in die Jahre gekommene Alterszentrum Tödiheim steht, soll in den nächsten Jahren ein neues Quartier gebaut werden. Neben vier Mehrfamilienhäusern mit rund 180 Wohnungen plant die Baugenossenschaft Zurlinden in Zusammenarbeit mit der Gemeinde und der Stiftung Amalie Widmer ein neues Alterszentrum mit 60 Plätzen sowie ein Gebäude mit Kindergarten und Kindertagesstätten. Einen ersten Teil der Überbauung hat der Gemeinderat kürzlich an einer Sitzung genehmigt. Die Basis für das Projekt hatten die Horgner Stimmbürger bereits im Juni 2018 gelegt. An der Urne hatten sie entschieden, das gemeindeeigene Land im Baurecht und unter Auflagen…

  • Alters- und Pflegeheime

    108-Jährige übersteht Corona-Infektion

    Die 108 Jahre alte Fatima Negrini hat eine Coronavirus-Infektion überstanden. Die Norditalienerin wohnt seit vielen Jahren in einem Pflegeheim in Mailand. «Gott hat mich vergessen», zitierte die Zeitung «Corriere della Sera» Negrini am Samstag. Die 108-Jährige ist seit vielen Jahren Bewohnerin des Pflegeheim Anni Azzurri San Faustino in Mailand, sagte ein Sprecher der Einrichtung der Deutschen Presse-Agentur. Sie habe sich im April mit dem Coronavirus infiziert, sei aber asymptomatisch gewesen und Mitte Mai negativ getestet worden. In Negrinis Pflegeheim starben laut «Corriere della Sera» mehrere Bewohner. «Fatima hat noch nicht begriffen, wer nicht mehr da ist», sagte eine Pflegerin der Zeitung. Erst am Mittwoch feierte die Italienerin ihren Geburtstag mit…

  • Die Cafeterias und Restaurants öffnen wieder, es gibt wieder Konzerte und Vorlesungen: Die Corona-Massnahmen in den Alters- und Pflegeheimen werden am 8. Juni weiter gelockert. (Symbolbild)
    Alters- und Pflegeheime

    Dank Lockerung ist der Besuch beim Grosi bald wieder möglich – aber mit angegebenen Kontaktdaten

    Die Cafeterias und Restaurants öffnen wieder, es gibt wieder Konzerte und Vorlesungen: Die Corona-Massnahmen in den Alters- und Pflegeheimen werden am 8. Juni weiter gelockert. (Symbolbild) Ziel der Lockerungen ist ein «möglichst hohes Mass an persönlicher Freiheit» für die Bewohnerinnen und Bewohner, vor allem was Bewegungsfreiheit und Kontakte betrifft. Gleichzeitig braucht jedes Alters- und Pflegeheim aber ein eigenes Schutzkonzept, mit dem die Seniorinnen und Senioren geschützt werden. Dieses müsse laufend an die aktuelle Lage angepasst werden, teilte die Gesundheitsdirektion am Dienstag mit. Gemäss den neuen Anordnungen, die ab dem 8. Juni gelten, machen die Alters- und Pflegeheime einen grossen Schritt zurück in Richtung Normalität: Die Cafeterias und Restaurants nehmen den…

  • Foto Copyright bei Raymond Stark
    Alters- und Pflegeheime,  Erlebtes

    Coronavirus: Weitere Lockerungen in Alters- und Pflegeheimen im Kanton Zürich

    Aufgrund der verbesserten Pandemie-Lage sind ab 8. Juni 2020 weitere Lockerungen in Alters- und Pflegeheimen möglich. Die Heime sollen ihren Bewohnenden mit einem Schutzkonzept möglichst viel Freiheit einräumen, ohne sie einer vermeidbaren Gefahr der Ansteckung durch das Coronavirus auszusetzen. Dieses Vorgehen wurde gemeinsam mit den Heimverbänden Curaviva ZH und Senesuisse sowie dem Gemeindepräsidentenverband (GPV) festgelegt. Um die Bewohnenden und Mitarbeitenden der Alters- und Pflegeheime im Kanton Zürich zu schützen sowie die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, erliess die Gesundheitsdirektion Mitte März 2020 ein Besuchs- und Ausgangsverbot in den Heimen. Während das Besuchsverbot am 30. April sowie das Ausgangsverbot am 20. Mai bereits gelockert wurden, sind per 8. Juni 2020 in…

  • Alters- und Pflegeheime

    Thurgau hebt Besuchsverbot in Pflegeheimen auf

    Im Kanton Thurgau wurde das Besuchsverbot für Pflegeheime und Einrichtungen für Menschen mit einer Beeinträchtigung auf den 30. Mai aufgehoben. Stattdessen tritt eine Besuchsregelung in Kraft. Ab dem 30. Mai erhalten auch die Einrichtungen für Menschen mit einer Beeinträchtigung mehr Spielräume. Besuche innerhalb sowie Spaziergänge, Ausflüge und Besuche ausserhalb des Einrichtungsgeländes sind wieder möglich. Wochenendbesuche und Ferienaufenthalte bei den Eltern und Angehörigen können von den Einrichtungen bewilligt werden. Für Klientinnen und Klienten, die derzeit noch von Eltern oder Angehörigen zu Hause betreut werden, wird eine Rückkehr in die Einrichtungen angestrebt. Hier können Sie den ganzen Originaltext lesen auf der Seite von www.nau.ch

  • Es gebe nichts Schöneres, als Menschen zu beobachten, sagt Altersheimbewohnerin Helena Suter. Karin Hofer / NZZ
    Alters- und Pflegeheime,  Erlebtes

    «Ich fühle mich wie eingemauert» – für die Corona-Risikogruppe ist die Rückkehr zur Normalität noch weit

    Bis ein Impfstoff bereitsteht, könnte es noch lange dauern. Wie gehen Angehörige der Risikogruppe mit dieser düsteren Perspektive um? Gut besuchte Gartenrestaurants, spielende Kinder, volle Wanderwege: Die Schweiz taut allmählich aus der Corona-Starre auf. Doch für jene Menschen, die der Risikogruppe angehören, ist der Weg zur Normalität noch weit. Sie müssen sich weiterhin besonders schützen und soziale Kontakte meiden, bis ein wirksamer Impfstoff vorhanden ist. Und das kann noch dauern. Wie lebt es sich mit dieser Perspektive? Wir haben Helena Suter getroffen, die sich im Altersheim eingeengt fühlt und von einem Besuch im Brockenhaus träumt. Wir haben mit Nationalrat Mauro Tuena gesprochen, der wegen seines Diabetes den Kontakt zur Bevölkerung…