• Alters- und Pflegeheime

    Immer mehr Plätze bleiben leer

    Auf die Alters- und Pflegeheime in Ausserrhoden könnten erhebliche Mehrkosten zukommen. Hohe Todeszahlen, regelmässige Coronaausbrüche und eingesperrte Bewohnerinnen und Bewohner: In der öffentlichen Wahrnehmung über die Situation während der Pandemie in den Alters- und Pflegeheimen setzen sich solche einseitigen Bilder fest. Nun zeigt sich, welche Folgen die Coronakrise für die Heime in Appenzell Ausserrhoden hat. Viele von ihnen kämpfen zurzeit mit Auslastungsproblemen. Oder anders ausgedrückt: Mehr Betten als gewöhnlich sind ungenutzt. Dies verdeutlicht ein Blick auf die aktuelle kantonale Liste der freien Pflegeheimplätze. Demnach liegt die Auslastung aktuell bei 83 Prozent. 2019 betrug dieser Wert fast 90 Prozent. Tief ist die Auslastung beispielsweise im Wohn- und Pflegeheim Boden in Trogen.…

  • Alters- und Pflegeheime

    Wenn die Betten leer bleiben: Pflegeheime kämpfen mit finanziellen Einbussen

    In vielen Alters- und Pflegeheimen sind in den vergangenen Monaten Bewohnerinnen und Bewohner an Coronainfektionen verstorben. Die Plätze sind jedoch teilweise schwer zu besetzen – denn zurzeit wollen nur wenige Menschen in ein Heim ziehen. «Wir hatten einfach Glück.» Anders kann es Roger Schnellmann, Leiter des Alters- und Pflegeheims Homburg in Läufelfingen, nicht ausdrücken. Vier Mitarbeitende hätten sich während des vergangenen Jahres mit dem Coronavirus angesteckt, die Bewohnerinnen und Bewohner seien aber verschont geblieben. «Ich weiss aber von vielen Berufskollegen, die weniger Glück hatten», so Schnellmann. Dabei sei er sich ganz sicher, dass diese sich ebenso viel Mühe gegeben haben, wie es bei ihm im Heim der Fall gewesen war.…

  • Alters- und Pflegeheime,  Erlebtes

    Wer pflegt uns morgen?

    Ein sehr sehenswerter Beitrag vom Schweizer Fernsehen SRF «Der Pflegenotstand droht nicht, er ist bereits Realität», sagen die, die es wissen müssen: Pflegefachleute, die am Bett arbeiten und tagtäglich erleben, was es heisst, wenn zu wenig Personal da ist. 11’000 Stellen sind im Gesundheitswesen derzeit offen. Doch das dürfte erst der Anfang sein. «Ein Patient lag im Sterben und ich hatte keine Zeit, mich um ihn zu kümmern. Nicht einmal für eine einfache Grundpflege reichte es, obwohl ich wusste, er wird nur noch wenige Tage leben», erzählt Jessica Kohler. Die 27-jährige diplomierte Pflegefachfrau hat in einem Akutspital gearbeitet. Sie ist erst seit drei Jahren im Beruf und leidet zunehmend unter…

  • Betreuung im Alterszentrum Bärenmatt in Bremgarten. (Symbolbild)
    Alters- und Pflegeheime,  Erlebtes

    Um einsame Momente zu überbrücken: «Oft hilft schon ein Gespräch oder eine gemeinsame Kaffeepause»

    Betreuung im Alterszentrum Bärenmatt in Bremgarten. (Symbolbild) Mit den Massnahmen kommen die alten Menschen besser klar als erwartet. Am runden Tisch in der Cafeteria des Alterszentrums Bärenmatt in Bremgarten sitzen vier Senioren und klopfen einen Jass. Dass sie dazu eine Maske tragen, scheint sie nicht im Geringsten zu stören. «Ich bin davon überzeugt, dass sich jene Senioren, die in ihren eigenen vier Wänden leben, einsamer fühlen», bestätigt Geschäftsleiter Roger Cébe beim Gespräch in seinem Büro. Bereits im ersten Lockdown im Frühling und auch jetzt während der zweiten Welle findet der Alltag im Alterszentrum, abgesehen von wenigen Ausnahmen, wie gewohnt statt. «Das ist uns wichtig», kommentiert er. Als im Alterszentrum Burkertsmatt…

  • Nachdem herausgekommen ist, dass mehr Corona-Opfer im Alters- oder Pflegeheim sterben als im Spital, fordern viele Poltiker mehr Schutzmassnahmen seitens der Alters- und Pflegeheime.
    Alters- und Pflegeheime

    Speicheltests und weniger Kontakte: So könnten Heime Senioren besser schützen

    Nachdem herausgekommen ist, dass mehr Corona-Opfer im Alters- oder Pflegeheim sterben als im Spital, fordern viele Poltiker mehr Schutzmassnahmen seitens der Alters- und Pflegeheime. Politiker fordern, dass die Altersheime besser vor Corona geschützt werden. Zwei Expertinnen erklären, welche Möglichkeiten es dazu gibt. Weitere Massnahmen seien hingegen kaum mehr möglich, erzählt eine Heim-Leiterin. Die Hälfte der Corona-Toten starb in Altersheimen: Das zeigen Daten des Bundesamt für Gesundheit (BAG). Darauf wurde die Forderung nach strengeren Massnahmen in den Altersheimen laut. So forderten SVP-Nationalrat Thomas Matter und SP-Co-Präsidentin Mattea Meyer beide bessere Schutzkonzepte für die Altersheime. Diskutiert wurde dabei nicht nur die konsequentere Umsetzung der bisherigen Massnahmen, sondern auch weiterreichende, wie etwa obligatorische…

  • Die Gutscheine ans Pflegeheim wurden am Mittwoch vor der Konditorei Café Janz überreicht. Mit dabei (von rechts): Bruno Vollmer, Präsident Betriebskommission Pflege und Betreuung Mittleres Tösstal, Michael Hutzli, Mitglied Betriebskommission, Hans-Peter Meier, Gemeindepräsident Wila, Yvonne Fehlmann, Geschäftsleiterin Pflegezentren Mittleres Tösstal, Zeljko Rebic, Leiter Verpflegung Pflegezentren, Kathrin und Christian Janz Deppeler von der Konditorei und Balz Zinniker, Gemeindeschreiber Wila.
    Alters- und Pflegeheime,  Erlebtes

    Wila schenkt 200 Gutscheine an Pflegeheim-Personal

    Grosszügiger Gemeinderat Alle Mitarbeitenden der Pflegeheime Mittleres Tösstal erhalten von der Gemeinde Wila zu Weihnachten 50-Franken-Gutscheine. Die Idee stammt aus Turbenthal. Dort wurde ein Bonus für dasselbe Personal dann jedoch abgelehnt. Die Gutscheine ans Pflegeheim wurden am Mittwoch vor der Konditorei Café Janz überreicht. Mit dabei (von rechts): Bruno Vollmer, Präsident Betriebskommission Pflege und Betreuung Mittleres Tösstal, Michael Hutzli, Mitglied Betriebskommission, Hans-Peter Meier, Gemeindepräsident Wila, Yvonne Fehlmann, Geschäftsleiterin Pflegezentren Mittleres Tösstal, Zeljko Rebic, Leiter Verpflegung Pflegezentren, Kathrin und Christian Janz Deppeler von der Konditorei und Balz Zinniker, Gemeindeschreiber Wila. Der Gemeinderat Wila will dem Personal in den beiden Pflegeheimen Mittleres Tösstal seine Anerkennung ausdrücken. An seiner jüngsten Sitzung hat er…

  • Alters- und Pflegeheime

    Spielplatz erwacht mit neuer Rutsche und Kinderlachen: Nach mehr als einem halben Jahr öffnet der Alterszentrum Park wieder

    Coronabedingt musste der Park des Altersheims samt Spielplatz schliessen. Nun feierten die Kinder der KiTa «Pusteblume» und des Kinderrats mit Wimpeln und Fahnen seine Wiedereröffnung und die neue Rutschbahn. (red) Der Spielplatz auf dem Gelände des städtischen Alterszentrums Parks ist ab sofort wieder für die Öffentlichkeit zugänglich. Das Parkareal sowie das Restaurant und die öffentlichen Toiletten bleiben aufgrund der Coronasituation jedoch weiterhin geschlossen, wie es in der Medienmitteilung des Alterszentrums heisst. Nachdem der Platz im März dieses Jahres gesperrt wurde, installierte der Werkhof der Stadt Frauenfeld eine neue Rutschbahn samt Treppe und Fallschutz. Darüber hinaus wurden Unterhaltsarbeiten durchgeführt und der Rasen auf dem Hügel neu angesät. Die Wiedereröffnung fand kürzlich…

  • Das gemeindeeigene Alters- und Pflegezentrum von Bassersdorf bleibt unter der direkten Führung des Gemeinderats.
    Alters- und Pflegeheime

    Führung des Alterszentrums bleibt in den Händen des Gemeinderats

    Bassersdorf lehnt Initiative ab Das kommunale Alterszentrum Breiti bekommt keine Betriebskommission. Die Bassersdorfer stimmen klar gegen eine Einzelinitiative, welche die Führung neu regeln wollte. Das gemeindeeigene Alters- und Pflegezentrum von Bassersdorf bleibt unter der direkten Führung des Gemeinderats. Eine deutliche Mehrheit der Stimmberechtigten hat sich gegen ein neues Führungsgremium für das Bassersdorfer Alters- und Pflegezentrum (APZ) Breiti ausgesprochen. Das Ergebnis fiel mit 1708 zu 904 Stimmen überraschend klar aus. Die Stimmbeteiligung betrug allerdings doch eher bescheidene 37,3 Prozent. Damit wird diese kommunale Einrichtung weiterhin direkt dem Gemeinderat als zuständiges Führungsgremium unterstellt bleiben. Das Verdikt der Stimmenden kann als Vertrauensbeweis für den zuletzt arg gebeutelten Gemeinderat betrachtet werden. So wird die…

  • Helene Stucki, 55, hat der Pflegebranche ;definitiv den Rücken gekehrt. Karin Hofer / NZZ
    Alters- und Pflegeheime,  Erlebtes

    «Bis zur Pensionierung hätte ich das nicht ausgehalten» – warum Helene Stucki den Pflegeberuf nach dreissig Jahren verlassen hat

    In der Corona-Krise sind Pflegefachleute gefragter denn je. Doch die Branche hat ein schlechtes Image. Eine Aussteigerin und drei Einsteiger erzählen, was sich in ihren Augen verbessern müsste. In den Lauben der Berner Altstadt klebt der Nebel an den Mauern. Helene Stucki ist mit dem Velo unterwegs, sie wohnt in der Nähe, «schon ewig», wie sie sagt. Aufgewachsen ist die 55-Jährige mit den grauen Locken auf einem Bauernhof in einem Vorort von Bern. Das Soziale sei in der Familie immer wichtig gewesen, erzählt sie. Nach einem Welschlandjahr, das sie wegen Heimwehs nach der Hälfte abbrach, wurde sie Kinderkrankenschwester. Achterbahn der Gefühle Dreissig Jahre hat die fitte Frau mit kürzeren Unterbrüchen…

  • Alters- und Pflegeheime

    Startschuss für neues Alterszentrum in Hombrechtikon ist gefallen

    Nach vielen Diskussionen und Planungen folgte am Freitag nun der Spatenstich des neuen Alterszentrums Breitlen in Hombrechtikon. Der Neubau soll direkt neben dem 1974 erbauten Alterszentrum entstehen. Das neue Haus wird ein Pflegeheim mit 61 Betten. Elf davon werden der Demenzabteilung angehören. Bis im Herbst soll das Pflegeheim stehen und bezugsbereit sein. Daraufhin wird im folgenden Frühling das alte Gebäude abgerissen, so dass das zweite Haus entstehen kann. Dieses wird Platz für 24 Pflegewohnung bieten. Läuft alles nach Plan, wird das Projekt im Herbst 2024 abgeschlossen sein. Das ist ein Zitat der Seite von www.nau.ch