• Alters- und Pflegeheime

    So soll das Hospizangebot im Altersheim Salem finanziert werden

    Für den Fall, dass der Bedarf am neuen Hospizangebot gering ist, will die Regierung eine andere Finanzierungsvariante prüfen. Schon im Oktober vergangenen Jahres beschloss der Landrat einen Verpflichtungskredit über maximal 800’000 Franken für den Pilotbetrieb von Hospizbetten während vier Jahren im Alters- und Pflegeheim Salem in Ennenda. Nun zieht die Regierung nach. Sie legt die notwendige Leistungsvereinbarung für die Bethesda Alterszentren AG vor. Diese Vereinbarung regelt die Finanzierung und definiert die Leistungen und Qualitätsanforderungen im Umgang mit den sterbenden Menschen. Wie die Glarner Regierung in einer Mitteilung schreibt, müsse das Alterszentrum Salem die erbrachten Leistungen separat nach den Bereichen Pflege, Betreuung und Pension ausweisen. Die Kosten seien dann gemäss Vorgaben…

  • Das Alters- und Pflegeheim Peteracker hat Sanierungsbedarf.
    Alters- und Pflegeheime

    Rafz stimmt über Schule und Altersheim ab

    Am kommenden Montag, dem 6. Juli, muss die Rafzer Bevölkerung bei zwei wichtigen Themen die Weichen stellen. Dass das sowohl Junge als auch Alte interessieren könnte, ist für einmal keine abgedroschene Phrase. Zum einen müssen die Rafzerinnen und Rafzer nämlich darüber bestimmen, ob sie einen Kredit für den Um- und Anbau des Kinderhorts am Tannewäg genehmigen wollen. Der Kredit über 950’000 Franken gehört zur grösseren Schulraumplanung 2020 bis 2032 und ist damit der erste nötige Schritt, um alle späteren Projekte wie geplant umsetzen zu können. Zum anderen muss die Bevölkerung auch über einen Projektkredit für das Alters- und Pflegeheim Peteracker entscheiden. Das Heim hat Sanierungsbedarf und ist teilweise nicht mehr…

  • Alters- und Pflegeheime

    Die neue Demenzwohngruppe im Bühli startet am 1. Juli

    Die Demenzwohngruppe Schilt im Alterszentrum Bühli in Ennenda ist bezugsbereit. Sie kann zwölf an Demenz erkrankten Bewohnerinnen und Bewohnern ein Zuhause bieten. Auf Rundgang durch den Neubau. Am Eingang des Alterszentrums Bühli ist ein Maler mit Abschlussarbeiten beschäftigt. Mitarbeiter der kantonalen Fachstelle für Brandschutz testen unüberhörbar den Feueralarm und die neuen Brandschutztüren. Beobachtet wird das Kommen und Gehen der Handwerker auch von Bewohnerinnen und Bewohnern, die in der bereits im letzten Jahr neu gebauten Cafeteria sitzen. Regula Etter, Geschäftsführerin der Alters- und Pflegeheime Glarus, und Ronald Leuzinger, Ressortleiter Stationäre Pflege, sind – mit Schutzmaske ausgerüstet – startklar, um durch den Neubau für die Demenzwohngruppe Schilt zu führen. Hier können Sie…

  • Die Visualisierung des Siegerprojekts «Auberge»: Das Gebäude rechts ist das neue Pflegeheim, links kommt später das Wohnheim
    Alters- und Pflegeheime

    Ein Altersheim mit eigenem kleinen Schwimmbad: Siegerprojekt für Herosé-Neubau vorgestellt

    Die Visualisierung des Siegerprojekts «Auberge»: Das Gebäude rechts ist das neue Pflegeheim, links kommt später das Wohnheim Fünf Stockwerke, 116 Zimmer, ein öffentliches Restaurant, ein getrennter Garten für Menschen mit Demenz – und sogar ein kleines Schwimmbecken: Die Pläne für den Neubau des Alterspflegeheims Herosé stehen fest. Bis zum 2. Juli können das Siegerprojekt und die unterlegenen Varianten an der Bleichmattstrasse 43 besichtigt werden (wochentags von 16 bis 19 Uhr und samstags von 10 bis 15 Uhr). Überzeugt hat das Projekt besonders wegen der intelligent aufgeteilten Stationsgeschossen: Im Z-förmigen Bau gibt es nirgends eine Sackgasse, man kann ringsherum entlang der kranzförmig angeordneten Pflegezimmer spazieren. Dank jeweils vier Balkonen und zwei…

  • Alters- und Pflegeheime

    Schwyz baut sein neues Altersheim billiger als geplant

    Der Bau des neuen Alterszentrums Rubiswil in Ibach hat weniger gekostet als geplant. Wie die Gemeinde Schwyz am Dienstag mitteilte, konnte das 2016 in Betrieb genommene Altersheim für 50,2 Millionen Franken realisiert werden. Der Kredit von 58 Millionen Franken wurde damit um 7,8 Millionen Franken unterschritten. Während der Bauarbeiten wurde das Projekt den seit Planungsbeginn veränderten Bedingungen in der Betagtenpflege und -betreuung angepasst. Es wurden zusätzliche Aufenthalts-, Verpflegungs- und Arbeitsräume geschaffen. Verzichtet wurde im Gegenzug auf die Erstellung einer hochspezialisierten Demenzabteilung und die Erstellung von zehn Alterswohnungen. Trotz der Änderungen und der damit verbundenen Mehrkosten habe der Verpflichtungskredit eingehalten werden können, teilte die Gemeinde mit. Weil auch der Kanton Schwyz…

  • Alters- und Pflegeheime

    Bewohner von Stadtzürcher Altersheimen können aufatmen: Generelle Maskenpflicht nach einem Ausflug ist Geschichte

    Das Lobbying von Ueli Schwarzmann, dem Ex-Chef der Stadtzürcher Alterszentren, hat gewirkt: Besuche sind in den Heimen und ihren Appartements ohne Terminvereinbarung möglich. Die internen Cafeterias stehen wieder allen offen, auch dort sind Gespräche ohne Masken erlaubt, sofern der Sicherheitsabstand gewahrt wird. Und: Kehren die Bewohnerinnen und Bewohner nach einem Ausflug zurück, müssen sie anschliessend [...]

  • Alters- und Pflegeheime

    Corona in Altersheimen: VASOS verlangt Verbesserungen

    Von den bis heute 1900 Opfern der Coronapandemie in der Schweiz starben mehr als die Hälfte in Alters- und Pflegeheimen. VASOS stellt Fragen auf, die aktuell und für die nahe Zukunft von Bedeutung sind. Denn diese Corona-Krise ist leider noch nicht vorbei. Auch wenn einige Kantone ihre Zahlen noch nicht offengelegt haben, kann es als statistisch erhärtet gelten, dass Menschen im Pflegeheim in den letzten Wochen zum Teil einem erheblich höheren Todesfall-Risiko ausgesetzt waren, als wenn sie in ihren eigenen vier Wänden gelebt hätten. Weil im Heim meistens über 80-Jährige auf beschränktem Raum zusammen leben und dabei auch in engen Kontakt mit den Pflegenden kommen, kann sich das Virus trotz…

  • Seit Anfang Juni haben die Altersheime ihre Besuchsregeln gelockert, mancherorts sind sie aber immer noch strikt. Laurent Gillieron / Keystone
    Alters- und Pflegeheime,  Erlebtes

    Ex-Chef der Stadtzürcher Alterszentren findet generelle Maskenpflicht nach einem Ausflug «schikanös»

    Die Altersheime hätten eigentlich viel Spielraum bei der Umsetzung der kantonalen Corona-Regeln. Aber sie nutzen ihn nicht. Das ärgert Angehörige – und Ueli Schwarzmann, den ehemaligen Direktor der Stadtzürcher Alterszentren. Der bald 90-jährige Jean Gut lebt in einem Altersheim an der Zürcher Goldküste. Früher war er Brückenbauer, nun arbeitet er an einem Manuskript über seine Erfahrungen als Bauingenieur. Sein Schwiegersohn Andreas Schlegel erfasst den Text im Computer. Bis Mitte März besuchte Jean Gut ihn jeweils zu Hause, um gemeinsam am Manuskript zu arbeiten. Dann kam das von der kantonalen Gesundheitsdirektion verordnete Besuchs- und Ausgehverbot für Heimbewohnerinnen und -bewohner. Anfang Juni wurde das Verbot gelockert. Besuche sind nun wieder erlaubt, aber…

  • Auf dieser Wiese soll der Neubau für betreutes Wohnen entstehen.
    Alters- und Pflegeheime

    Buchs (AG) stellt Land für Alterswohnen zur Verfügung

    Auf dieser Wiese soll der Neubau für betreutes Wohnen entstehen. Der Buchser Gemeinderat konnte am Dienstagabend gerade noch eine Doppel-Schlappe abwenden: Hätte er nicht kurzfristig einen ausformulierten Gegenvorschlag vorgelegt, wäre sein Geschäft «Übertragung von Bauland für betreutes Wohnen an die Alterszentrum Suhrhard AG, mit Aktienkapitalerhöhung» vom Einwohnerrat wohl deutlich rückgewiesen worden. So war es kurz vorher bereits dem Kreditantrag für ein neues Kehrichtfahrzeug ergangen. Dieses sollte netto 325’000 Franken kosten. Der Gemeinderat hatte den Kauf eines Fahrzeugs mit Gasantrieb beantragt, analog zum bisherigen. Mehrere Einwohnerratsmitglieder aus GLP, Grüne, SP und EVP kritisierten jedoch, die Vorlage sei ungenügend ausgearbeitet. Es fehle beispielsweise eine Gesamtkostenbetrachtung über die Lebensdauer des Fahrzeugs (Total Cost…

  • Alters- und Pflegeheime,  Erlebtes

    Wir können Corona … noch nicht

    „Die Menschen in den Heimen sind Gefangene“: So war der bewegende Gastbeitrag des Ex-Chefs des Zürcher Amts für Justizvollzug im Tages-Anzeiger vom 26. Mai überschrieben, der seine alte Mutter besuchte. Diesen hatte ich gelesen, ebenso die am 27. Mai folgende klagende Replik der ärztlichen Direktorin der Stadtzürcher Pflegezentren. Die beiden Berichte wurden ergänzt mit der beschämenden Antwort der Zürcher Gesundheitsdirektion, die das Besuchsverbot in Alters- und Pflegeheimen verteidigte. Und zwar so: „61 Prozent der 128 Personen, die bis zum Montagabend in Zürich im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben sind, lebten in einem Alters- oder Pflegeheim. Es ist deshalb notwendig und sinnvoll, diese Bewohnerinnen und Bewohner besonders zu schützen.“ Die Artikel…