Immer mehr betagte Personen ziehen erst dann in ein Alterszentrum, wenn es nicht mehr anders geht.
Alters- und Pflegeheime

Das klassische Altersheim als Auslaufmodell: die Pandemie beschleunigt den Umbau der Alterspflege

Viele ältere Personen in der Schweiz haben in der Corona-Krise ihren Eintritt in ein Alterszentrum hinausgezögert. Das hat zu einem höheren Betten-Leerstand und zu Mindereinnahmen in Millionenhöhe geführt. Die Pandemie hat damit jedoch nur einen schon länger anhaltenden Trend verstärkt. Immer mehr betagte Personen ziehen erst dann in ein Alterszentrum, wenn es nicht mehr anders geht. Für Alters- und Pflegezentren ist die Pandemie gleich doppelt belastend. Auf der einen Seite hat das Virus dazu geführt, dass die Betreuung der Bewohnerinnen und Bewohner aufwendiger wurde. Auf der anderen Seite sind wegen der Einschränkungen in den Heimen und der Angst vor einer Ansteckung weniger Menschen eingetreten. Die Stadt Zürich zum Beispiel verzeichnete Anfang Juni eine um 10 Prozentpunkte tiefere Auslastung der Pflegezentren, bei den Alterszentren beträgt das Minus 6 Prozentpunkte.

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