Alters- und Pflegeheime

Akutspital und Notfall während Corona-Pandemie ausschliesslich am GZF-Standort Rheinfelden

Am Standort Laufenburg konzentriert sich das Gesundheitszentrum Fricktal (GZF) ab kommenden Freitag ausschliesslich auf den Pflegeheimbetrieb. Die gesamte Abteilung des Pflegeheims Rheinfelden mit seinen Bewohnern wird befristet nach Laufenburg verlegt.

Aufgrund der sich zuspitzenden COVID-19-Pandemie hat das Gesundheitszentrum Fricktal (GZF) beschlossen, ab Mittwoch, 25. März, den Betrieb als Akutspital vorübergehend am Standort Rheinfelden zu konzentrieren. Auch der Notfall wird dann ausschliesslich in Rheinfelden betrieben. Ab Freitag, 27. März, wird der Pflegeheimbetrieb am Standort Laufenburg konzentriert.

Diese vorübergehenden Massnahmen dienen der Sicherstellung der medizinischen Versorgung im Fricktal und zum verbesserten Schutz von Risikopatienten in den Pflegeheimen, heisst es von Seiten GZF-Verantwortlichen. Sie betonen ebenfalls: «Diese wichtigen Massnahmen gelten ausdrücklich nur befristet für die Dauer der COVID-19-Pandemie.» Grund für diese temporäre Veränderung sei die rasche Ausbreitung des Coronavirus in der Schweiz. Der Kanton Aargau habe die Spitäler aufgerufen, Kapazitäten von Betten, Ärzten und Pflegenden zu erhöhen und diese optimiert einzusetzen.

Vor diesem Hintergrund hat die Geschäftsleitung des GZF zwei wichtige Massnahmen beschlossen, die zur Sicherstellung der medizinischen Versorgung im Fricktal und zum Schutz von Risikopatienten in den Pflegeheimen dienen.

Akutspital und Notfall in Rheinfelden

Die erste Massnahme ist die Konzentration des Akutbetriebs am Standort Rheinfelden inklusive Notfallstation und Überwachungsstation (IMC) ab Mittwoch, 25. März 2020. Das bedeutet, dass ab sofort in Laufenburg keine weiteren stationären Patienten (Akutspital, IMC) aufgenommen werden. Diese werden im Spital in Rheinfelden aufgenommen. Die entsprechenden Mitarbeitenden aus Laufenburg werden am Standort Rheinfelden eingesetzt. Am Mittwoch, 25. März, werden die noch in Laufenburg verbleibenden stationären Patienten ins Spital Rheinfelden verlegt. Gleichentags wird der Notfall in Laufenburg 16 Uhr vorübergehend nach Rheinfelden verlegt. «Der Notfall Rheinfelden steht dann allen Menschen im Fricktal rund um die Uhr zur Verfügung», so die GZF-Leitung.

Die zweite Massnahme ist die Konzentration des Pflegeheims am Standort Laufenburg inklusive ärztlicher Betreuung ab Freitag, 27. März 2020. Dazu wird laut den GZF-Verantwortlichen zur Optimierung des Schutzes von Risikopatienten wird die gesamte Abteilung des Pflegeheims Rheinfelden mit seinen Bewohnern und Mitarbeitenden am Freitag, 27. März 2020, befristet nach Laufenburg verlegt. Die rund 100 Pflegeheimbewohner werden durch Dr. med. Igor Turkalj, Leitender Arzt Medizinische Klinik, und Assistenzärzte rund um die Uhr ärztlich betreut. Mit dieser ärztlichen 24-Stundenbetreuung in Laufenburg ist die Qualität der Betreuung der Pflegeheimbewohner weiterhin garantiert.

Diese wichtigen Massnahmen werden unmittelbar in die Wege geleitet und gelten ausdrücklich nur befristet für die Dauer der COVID-19-Pandemie. Sobald sich die medizinische Lage in der Schweiz wieder normalisiert hat, werden diese Massnahmen wieder aufgehoben, wird in der Mitteilung weiter festgehalten. Und: «Mit der Umsetzung dieser Massnahmen trägt das GZF der aktuellen Situation Rechnung und bündelt seine Kräfte zur Sicherstellung der Versorgung im Fricktal. Durch die klare Trennung des Akutbetriebs vom Pflegeheim erhöht das GZF nochmals den Schutz für die Risikopatienten in den Pflegeheimen.» (mgt/nfz)

Hier können Sie den ganzen Originaltext lesen auf der Seite von www.nfz.ch

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