Alterszentrum wehrt Hackerattacke ab
Alters- und Pflegeheime

Alterszentrum wehrt Hackerattacke ab

Ein Hackerangriff legt derzeit die Informatik des Alterszentrums im Geeren lahm. Dank der schnellen Reaktion von Mitarbeitenden konnte Schlimmeres verhindert werden. Die Bewohnerinnen und Bewohner sind laut Geschäftsführer Urs Müller nicht betroffen.

1500 Blatt Papier hat Bea Josting am Dienstagabend ausgedruckt. Die grosse Papierflut hat sie produziert, weil das Alterszentrum im Geeren (Azig) momentan ohne Computer auskommen muss. Ein Virus hat das Informatiksystem lahmgelegt. Die Daten der Bewohnerinnen und Bewohner mussten gesichert werden. Bea Josting hat das Haus an diesem Tag erst um 22 Uhr verlassen. Dafür waren die Datenblätter, Medikamentenlisten und Pflegepläne in Sicherheit.

Was war geschehen? Als Elvira Danuser vom Empfang des Azig Anfang der Woche ihren PC aufstarten wollte, klappte dies nicht richtig. «Es poppte etwas Komisches auf», erinnert sie sich. Sie fotografierte die Nachricht und informierte unverzüglich den Technischen Leiter im Haus. Roland Bucher (36) reagierte sofort. Er stoppte den Server, zog alle Stecker und bot die Spezialisten der Firma Vitodata in Oberohringen auf, die das Informatiksystem im Azig betreut.

Erpresservirus Emotet

Laut Geschäftsleiter Urs Müller wurde das Azig von einer Schadensoftware namens Emotet heimgesucht. «Wir konnten es aber dank der schnellen Reaktion von unseren beiden Mitarbeitenden abfangen, bevor es unsere Daten verschlüsseln konnte», sagt er. «Hätten wir nicht sofort reagiert, wäre damit zu rechnen gewesen, dass wir erpresst werden.» Das Virus sei vermutlich via einem Bewerbungsmail und seinem Anhang ins Informatiksystem gelangt.  Hier können Sie den ganzen Originaltext lesen auf der Seite von www.landbote.ch

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