Bezirksrat bestätigt: Gemeinde Urdorf verlangte zu hohe Heimtaxen
Alters- und Pflegeheime

Bezirksrat bestätigt: Gemeinde Urdorf verlangte zu hohe Heimtaxen

Der Neubau des Alterszentrums Weihermatt in Urdorf wurde 2013 eröffnet. (Archiv)

«Weil das Alterszentrum Weihermatt in den Jahren 2016 und 2017 äusserst gut ausgelastet war, schlug sich in den Büchern der Gemeinde ein entsprechender Gewinn nieder», teilte der Bezirksrat Dietikon am Dienstagnachmittag mit. Laut Rechtssprechung seien Einnahmenüberschüsse jedoch nur unter strengen Bedingungen zulässig. Dies soll eine verbotene Quersubventionierung der Pflegekosten verhindern. Letztere müsse die Gemeinde nämlich teilweise selber tragen.

Rückwirkend sollen den Betroffenen für die besagten Jahre die Betreuungstaxen gesenkt werden. Ausserdem wird die Gemeinde angewiesen, diesen, beziehungsweise deren Erben, einen sechsstelligen Betrag zurückzuerstatten.

Der Neubau des Alterszentrums Weihermatt wurde 2013 eröffnet. Damit einher ging eine Erhöhung der Heimtaxen für die Bewohnerinnen und Bewohner der kommunalen Einrichtung. Eine Bewohnerin war jedoch ganz und gar nicht einverstanden mit diesem Aufschlag – sie wehrte sich vor dem Bezirksrat und anschliessend vor dem Regierungsrat. Eine Analyse des Bezirksrates gab ihr nun insofern Recht, als sich die neu verlangten Taxen «im Nachhinein betrachtet teilweise als ungerechtfertigt erwiesen». (sho)  Hier können Sie den ganzen Originaltext lesen auf der Seite von www.limmattalerzeitung.ch

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