Warum sich diese 25-Jährige für ein Sterbehospiz einsetzt
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Warum sich diese 25-Jährige für ein Sterbehospiz einsetzt

«Das Hospiz kommt», ist Vereinspräsidentin Linda Gasser überzeugt. Nur wann genau sei noch unklar.

Über den Tod spricht Linda Gasser ganz offen. Der komme todsicher, sagt die 25-Jährige. Vielleicht morgen. Vielleicht mit 99 Jahren. «Niemand scheitert beim Sterben.» Aber: «Beim Prozess kann man einiges falsch machen.» Das weiss sie aus dem Berufsalltag. Die gebürtige Solothurnerin, die heute in Wangen an der Aare lebt, arbeitet in einem Alterszentrum im Aargauischen, ist ausgebildete Pflegefachfrau. Den Tod kennt sie aber auch von Erfahrungen aus dem Privatleben.

2015 starb ihr Vater an einer Lungenkrankheit. Als unglücklich bezeichnet Gasser seinen Sterbe-Prozess. Denn: Als klar war, dass der Tod kommt, konnte er nicht im Spital bleiben. Sein Bett wurde für solche gebraucht, die wieder geheilt werden können. Er kam in ein Altersheim. «Das war für niemanden leicht.» Weder für den Vater – noch für die alten Menschen, die sich zwar ebenfalls in der letzten Lebensphase befunden hätten– aber nur ungerne mit dem Thema so direkt konfrontiert worden seien.

Dann gebe es in den Heimen oft noch ganz junge Lernende. «Die lernen so zwar für das Leben – schwierig kann das aber trotzdem sein.» Ebenso für die Familie. «Es ist schlimm, an einem Ort Abschied nehmen zu müssen, wo man sich völlig fremd fühlt.»  Hier können Sie den ganzen Originaltext lesen auf der Seite von www.solothurnerzeitung.ch

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