Spürbare Seelsorge für den Augenblick: Wie im Toggenburg Gottesdienste für Menschen mit Demenz gestaltet werden
Alters- und Pflegeheime

Spürbare Seelsorge für den Augenblick: Wie im Toggenburg Gottesdienste für Menschen mit Demenz gestaltet werden

Beim Gottesdienst für Menschen mit Demenz werden neben Geschichten auch Symbole verwendet. (Bild: Anina Rütsche)

Ein langer, grosser Tisch in einer Wohngruppe im Wattwiler Alters- und Pflegeheim Risi wird regelmässig zum Treffpunkt für einen Gottesdienst der besonderen Art. Einmal pro Monat, jeweils an einem Nachmittag, findet dort eine christliche Feier für Bewohnerinnen und Bewohner statt, die an Demenz erkrankt sind. Vier bis zwölf Personen nehmen erfahrungsgemäss daran teil.

Für die Gestaltung des katholischen Gottesdienstes ist Andreas Barth aus Lichtensteig verantwortlich, der als Diakon bei der Seelsorgeeinheit Neutoggenburg tätig ist. Kurz, nachdem er mit seiner Familie im Jahr 2016 ins Toggenburg gezogen war, wurde dies ein Teil seiner Aufgaben. «Diese Tradition gab es aber schon früher», hebt der Diakon hervor. «Peter Imholz beispielsweise gestaltete noch als Pfarrer im Ruhestand diese Feiern.»

Andreas Barth bedeuten die Gottesdienste für Menschen mit Demenz viel. Er sagt, dass er auch selbst viel Wertvolles aus den Begegnungen mitnehmen könne. «Im Umgang mit den betroffenen Menschen zählt der Augenblick», weiss er. Eine Haltung, die ihm selbst dabei helfe, sich auf das Hier und Jetzt zu besinnen.  Hier können Sie den ganzen Originaltext lesen auf der Seite von www.tagblatt.ch

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