SVP warnt vor «2000-Watt-Flüchtlingen»
Alters- und Pflegeheime

SVP warnt vor «2000-Watt-Flüchtlingen»

Letzten Sommer sorgten überhitzte Altersheime für Schlagzeilen. Bild: Marc Dahinden

In einer spätabendlichen Sitzung hat das Zürcher Stadtparlament gestern Mittwoch zahlreiche Forderungen aufgestellt, damit der ältere Teil der Stadtbevölkerung künftig gut leben kann.

Einig war sich der Rat, dass ältere Menschen besser vor heissen Sommern geschützt werden müssten. Sie litten stark unter der Hitze. Uneinig war man sich, wie dieser Schutz geschehen soll. Susanne Brunner (SVP) forderte den Einsatz von Klimaanlagen in städtischen Pflege- und Alterszentren. Ein solcher aber würde das Ziel der 2000-Watt-Gesellschaft verhindern.

Daher könnte es bald «2000-Watt-Flüchtlinge» geben, die in klimatisierten Altersheimen ausserhalb der Stadt Schutz suchen, sagte Brunner. Die linke Seite fand dies heuchlerisch: Die SVP weigere sich, etwas gegen den Klimawandel zu unternehmen. Und jetzt versuche sie diesen ausgerechnet mit energiefressenden Klimaanlagen zu bekämpfen. Linksgrüne Redner fanden, dass es genügend ökologische Mittel gebe, um die Auswirkungen der Hitze zu mildern. Auch werde es in Minergie-Häusern nicht wirklich heiss.

Der zuständige Stadtrat Andreas Hauri (GLP) sagte, dass in den städtischen Altersheimen viel gemacht werde gegen die Hitze. Der Nutzen von Klimaanlagen sei ausserdem umstritten. Ausser Grüne und AL unterstützen alle das SVP-Postulat.  Hier können Sie den ganzen Originaltext lesen auf der Seite von www.tagesanzeiger.ch

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