Ein Kleininserat führte sie zu ihrem Mann nach Frauenfeld
Alters- und Pflegeheime

Ein Kleininserat führte sie zu ihrem Mann nach Frauenfeld

Berta Eberle aus Frauenfeld feiert ihren 100. Geburtstag. (Bild: Hugo Berger)

Hübsch angezogen, ein stilles Lächeln auf den Lippen: So sitzt Berta Eberle im Rollstuhl im Aufenthaltsraum des städtischen Alterszentrums Park. Daneben ihre Tochter Heidi Tedesco, bei der sie die letzten Jahre gelebt hat. Der Eintritt ins Altersheim sei im vergangenen August unumgänglich geworden, erzählt die Tochter. «Am Anfang fiel es ihr schwer. Sie fragte uns bei jedem Besuch, wann sie wieder nach Hause dürfe.» Heute bekommt Berta Eberle Besuch von Frauenfelds Stadtpräsident Anders Stokholm, in Begleitung von Stadtschreiber Ralph Limoncelli. Denn sie feiert ihren hundertsten Geburtstag. Zur Feier des Tages steht ein gemeinsames Essen mit Kindern, Enkel- sowie Urenkelkindern an.

Aufgewachsen ist die Jubilarin als jüngstes von zehn Kindern auf einem Bauernhof in Geuensee bei Luzern. Im Stall und auf dem Feld habe es immer viel zu tun gegeben. «Wir hatten zwölf Kühe und einige Sauen», erinnert sie sich. Lebhafte Erinnerungen hat sie an ihre Schulzeit. Der Lehrer hiess Jakob, weiss sie, und er sei sehr streng gewesen. Da habe es schon mal ein paar «Tatzen» mit dem Lineal gegeben.

«Du warst aber eine brave Schülerin», versichert die Tochter. Berta Eberle nickt und meint, nur beim Diktat habe sie viele Fehler gemacht, weil sie schlecht gehört habe. «Meine Mutter leidet seit der Kindheit an einem Hörschaden, der damals in der Schule nicht bemerkt wurde», erklärt Heidi Tedesco.  Hier können Sie den ganzen Originaltext lesen auf der Seite von www.tagblatt.ch

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