Ein Kompromiss löst den Streit um das ehemalige Arboner Regionalspital
Alters- und Pflegeheime

Ein Kompromiss löst den Streit um das ehemalige Arboner Regionalspital

Die Hülle wird unter Schutz gestellt, die innere Raumstruktur darf verändert werden. (Bild: Max Eichenberger)

Das frühere Krankenhaus an der Rebenstrasse beinhaltete zwischenzeitlich eine Pflegeabteilung der Genossenschaft Pflegeheim Sonnhalden. Bis ihr der Kanton die Bewilligung entzog. Begründung: Die Infrastruktur genüge den Auflagen an einen zeitgemässen Betrieb nicht mehr. Die Genossenschaft stemmte inzwischen für 20 Millionen einen zweiten Erweiterungsbau im südlichen Teil des Areals.

Salomonische Lösung hilft aus dem Patt

Die Krankenhaus-Parzelle plante die Genossenschaft mittelfristig einer neuen Nutzung «im Altersbereich» zuzuführen. Dafür will sie möglichst ohne Einschränkungen bedarfsgemässe Konzepte entwickeln. Darum hat sie sich rechtlich dagegen gewehrt, das alte Spitalgebäude unter Schutz zu stellen. Sie hielt einen Abbruch und Neubau für die wirtschaftlichste Lösung.

Nach einer langen Hängepartie sei mit der Stadt Arbon ein Vergleich ausgearbeitet worden, mit dem sich auch der Thurgauer Heimatschutz anfreunden könne, kündigte Präsident Gallus Hasler an der Budgetversammlung am Mittwoch an. Der Kompromiss sehe vor, den Schutzumfang auf die bauliche Hülle und die Gesamterscheinung zu beschränken.  Hier können Sie den ganzen Originaltext lesen auf der Seite von www.tagblatt.ch

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