In der Schweiz wird mehr zuhause gepflegt
Alters- und Pflegeheime

In der Schweiz wird mehr zuhause gepflegt

Foto: mai.

2017 nahmen knapp 350 000 Personen Spitex-Leistungen in Anspruch, davon waren 73 Prozent 65-jährig und älter. Die Spitex leistete rund 16 Millionen Pflegestunden und mehr als 6 Millionen hauswirtschaftliche und sozialbetreuerische Stunden. Im gleichen Jahr wohnten 149 000 Personen in einem Alters- und Pflegeheim, 15 Prozent davon nur für eine kurze Dauer. Dies geht aus der Statistik der Hilfe und Pflege zu Hause (Spitex) und der Statistik der sozialmedizinischen Institutionen des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor.

Wie in den vergangenen Jahren hat die sozialmedizinische Betreuung älterer Menschen zu Hause gegenüber der Betreuung in Alters- und Pflegeheimen 2017 deutlich zugenommen. Die Zahl der von der Spitex geleisteten Pflegestunden nahm um 7% zu, während sich die Beherbergungstage in Alters- und Pflegeheimen lediglich um moderate 0,7% erhöhte. 22,5% der Personen in einem Alters- und Pflegeheim waren 80-jährig oder älter. Dieser Anteil liegt leicht unter jenem von 2016. Die höchsten Werte wurden in der Ost- und in der Zentralschweiz (SH, AR, , UR, GL) sowie in Basel-Stadt beobachtet; dort wohnte über ein Viertel der Personen ab 80 Jahren in einem Alters- und Pflegeheim.

2017 standen in 1561 Alters- und Pflegeheimen insgesamt 95 883 Langzeitplätze (+0,6%) zur Verfügung. Die Anzahl Plätze in Alters- und Pflegeheimen pro 1000 Einwohnerinnen und Einwohner ab 65 Jahren ging in fast allen Kantonen zurück (Ausnahmen: SZ, NW, BS, AI, TI, VD und GE).

2017 betrug die Beschäftigung in Alters- und Pflegeheimen 94 457 Vollzeitäquivalente (VZÄ) aus, das sind 2% mehr als 2016. In den Kantonen Zug, Glarus, Schaffhausen und Appenzell Ausserrhoden nahm der Personalbestand der Alters- und Pflegeheime gleichzeitig mit deren Bewohnerzahl ab.  Hier können Sie den ganzen Originaltext lesen auf der Seite von www.lokalinfo.ch

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