Nach Schliessung der Demenzabteilung: Wäre «Länzerthus»-Fiasko zu vermeiden gewesen?
Alters- und Pflegeheime

Nach Schliessung der Demenzabteilung: Wäre «Länzerthus»-Fiasko zu vermeiden gewesen?

Für Michael Hunziker, den Leiter des Alters- und Pflegezentrums Obere Mühle in Lenzburg, kommt der Entscheid der «Länzerthus»-Verantwortlichen nicht allzu überraschend. Der Zentrumsleiter Michael Hunziker fordert nach der Schliessung der Demenzabteilung vom «Länzerthus» in Rupperswil mehr Zusammenarbeit der regionalen Altersinstitutionen.

Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass das Alters- und Pflegezentrum Länzerthus in Rupperswil seine Demenzabteilung schliesst. Nur acht Monate nach der grossen Eröffnungsfeier des Neubaus für Langzeitpflegebedürftige mit einer zusätzlichen Demenzpflege-Station kommt für Letztere das Aus. Aus wirtschaftlichen Gründen müsse die Notbremse gezogen werden, hiess es. «Wir mussten feststellen, dass es die Demenzabteilung schlichtweg nicht braucht», sagte der Vizepräsident des Verwaltungsrats Roland Huggler.

Für Michael Hunziker, den Leiter des Alters- und Pflegezentrums Obere Mühle in Lenzburg, kommt der Entscheid der «Länzerthus»-Verantwortlichen nicht allzu überraschend. Auch in Lenzburg stand man vor Jahren vor der gleichen Frage, als es um das neue Alterszentrum ging. Im Gegensatz zu Rupperswil hat man jedoch auf eine eigene Demenzabteilung verzichtet. Zu gross waren die Bedenken. «Gestützt auf eine umfassende Markt- und Umfeldanalyse haben wir bei der Projektierung des Neubaus entschieden, auf eine eigene spezialisierte Demenzabteilung zu verzichten», sagt Hunziker.  Hier können Sie den Originaltext lesen auf der Seite von www.aargauerzeitung.ch

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