Milchgasse-Sanierung als «Kick-off» zur Sanierung der städtischen Pflegeheime
Alters- und Pflegeheime

Milchgasse-Sanierung als «Kick-off» zur Sanierung der städtischen Pflegeheime

Zugang zum Trakt Milchgasse: Die Tür in der Mitte führt in einen schmalen Innenhof. Die Gebäude hinten links gehören zum Heim.

In rund einem Jahrzehnt sollen die Bauten der Aarauer Abteilung Alter ausnahmslos wieder à jour gebracht sein. Die Gesamtkosten für die diversen Bauvorhaben dürften die 60-Millionen-Grenze überschreiten. Das liess sich gestern Mittwoch an einer Medienkonferenz den Ausführungen von Stadtpräsident Hanspeter Hilfiker entnehmen.

Die Aufgabenstellung ist klar: Weder beim Pflegeheim Herosé mit seinen 116 Pflegeplätzen noch bei der Alterssiedlung Herosé lohnt sich nach den Worten von Stadtbaumeister Jan Hlavica eine Sanierung. Bis zirka 2027 sollen die beiden rund 50 Jahre alten Gebäude durch Neubauten ersetzt werden. Deren Kosten schätzte Hanspeter Hilfiker gestern auf 40 bis 50 Mio. Franken im ersten und auf 15 bis 20 Mio. Franken im zweiten Fall.

Besser dran ist auf dem selben Areal das rund 200-jährige Herzoghaus. Hier wurde lediglich ein «grosser Sanierungsbedarf» geortet. Allerdings darf das stattliche Gebäude, wie Stadträtin Angelica Cavegn Leitner gestern deutlich machte, aufgrund der heutigen Vorgaben gar nicht mehr als Pflegeheim genutzt werden. Das Herzoghaus, betonte Jan Hlavica, sei aber ein wichtiger Teil der Herosé-Parkanlage. Es solle deshalb künftig anderweitig, aber immer noch im Heim-Kontext genutzt werden. So könnten hier Gemeinschaftsräume, eine Cafeteria oder gar ein Restaurant eingerichtet werden. Doch das seien bloss erste Ideen, erklärte der Stadtbaumeister. «Wir sind noch am Überlegen.» Für die Sanierung des Herzoghauses rechnete Stadtpräsident Hilfiker gestern mit Kosten von 3 bis 4 Mio. Franken.  Hier können Sie den Originaltext lesen auf der Seite von www.aargauerzeitung.ch

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