Stadt gibt sich neue Altersstrategie
Alters- und Pflegeheime

Stadt Zürich gibt sich neue Altersstrategie

Foto: ho.

Das Alter hat viele Gesichter und die Stadt Zürich geht davon aus, dass diese künftig noch vielseitiger werden. Dies schreibt das Gesundheits- und Umweltdepartement in einer Mitteilung. Demografische wie soziale Veränderungen stellen die städtische Alterspolitik vor neue Herausforderungen. Eine neue Generation kommt ins Rentenalter – die «Babyboomer». Sie gehen neue Wege, haben andere Erwartungen und Ansprüche. Der Wunsch nach stärkerer Individualisierung im Alter wird lauter. So ist eine steigende Nachfrage nach Wohnen in den eigenen vier Wänden feststellbar. Künftig werden mehr Menschen mit Spitex-Leistungen unterstützt zu Hause leben. Die Nachfrage im stationären Bereich wird sich verändern. Alternative und flexiblere Wohn- und Betreuungsformen gewinnen an Bedeutung. Angesichts dieser Entwicklungen erachtet es der Stadtrat als notwendig, die städtische Alterspolitik zu überdenken. Die bestehende Altersstrategie aus dem Jahr 2012 basiert teilweise auf Grundlagen, die mehr als 10 Jahre alt sind. Sie soll durch eine neue, breit verankerte und zukunftsorientierte Strategie abgelöst werden.

Selbstbestimmt möglichst lange zu Hause leben
«In der Stadt Zürich sollen alte Menschen selbstbestimmt und nach ihren individuellen Bedürfnissen möglichst lange zu Hause leben können», sagt Stadtrat Andreas Hauri. «Dafür müssen wir rechtzeitig Trends erkennen und entsprechende Rahmenbedingungen schaffen.» Die Stadt Zürich ist gut aufgestellt. Sie verfügt bereits heute über ein breites, differenziertes und gut abgestimmtes Angebot für ältere Menschen. Es werden aber neue innovative Lösungen erforderlich, um auf die aktuellen Herausforderungen zu reagieren. Dabei wird der Fokus nicht nur auf die städtischen Angebote und dortige Anpassungen gelegt. Die städtische Alterspolitik wird als Ganzes überprüft. Neben Wohnen und Betreuung umfasst dies weitere Aspekte wie Gesundheit, Partizipation, pflegende Angehörige, soziale Einbettung, Finanzierung, Digitalisierung, Fachkräfte und Freiwilligenarbeit.

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