Marschhalt in der Causa Bahnmatt in Baar
Alters- und Pflegeheime

Marschhalt in der Causa Bahnmatt in Baar

In Sachen Altersplanung und allfälliger Erweiterung des Altersheims Bahnmatt geht der Gemeinderat nochmals über die Bücher. (Bild: Werner Schelbert (Baar, 17. September 2018))

ZUG ⋅ Die Planung im Zusammenhang mit dem Alterszentrum hat die Gemeinde bislang fast 2 Millionen Franken gekostet.

Nachdem die Gemeinde Baar 2013 das Siegerprojekt für den Neubau des Alterszentrums Bahnmatt vorgestellt hatte, blieb es lange ruhig um das rund 80 Millionen Franken teure Vorhaben. Das Projekt mit dem klingenden, Roman-entlehnten Namen «Léon und Louise» blieb im Stadium der Detailplanung hängen. Nun hat die Gemeinde bekanntgegeben, was die Ursachen für die Verzögerungen sind und wie es in der «Causa Bahnmatt» weitergehen soll. Dies auf Nachfrage der CVP, die zum Thema eine Interpellation eingereicht hatte.

Verschiedene Gründe hätten die Planung Bahnmatt in den vergangenen Monaten verzögert, schreibt der Gemeinderat in den Antworten, die in der Vorlage zur Gemeindeversammlung vom letzten Donnerstag veröffentlicht wurden. Unter anderem nennt der Gemeinderat die aktualisierte Bedarfsplanung für Pflegebetten, welche noch einer vertieften Analyse bedürfe. Er verweist auf die Studie des Schweizerischen Gesundheitsobservatoriums Obsan. «Zurzeit leben rund 200 Personen aus der Baarer Bevölkerung mit einem Pflegebedarf in den Besa-Stufen 1 bis 12 in einem Alters- oder Pflegeheim. Diese Zahl wird bis ins Jahr 2030 auf rund 270 Personen steigen.» Bevor nun nächste bauliche Schritte diskutiert werden, soll die Obsan-Studie genauer analysiert werden. Der Gemeinderat hat dafür eine externe Firma beauftragt. Hier sehen Sie den Originaltext auf www.bote.ch

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